Du hast erzählt, dass „Falling Beauty“ dein erster Film war, ist es komisch, sich selbst auf einer so großen Kinoleinwand zu sehen?
Leyla Belle Drake: Ja... (er zögert) Ein bisschen. Aber wir haben den Film schon sechs Mal gesehen. Dieses Mal hat er mir, glaube ich, am besten gefallen, weil er mit englischen Untertiteln war und die zwei verschiedenen Sprachen in dem Film eine große Rolle spielen.
War es schwierig für dich, in eine andere Rolle zu schlüpfen?
Simon Mezher: Es war ein großer Schritt. Ramon ist eine völlig andere Person als ich, ich hab in der Zeit 15 kg abgenommen um ein bisschen ein anderer Mensch zu sein.
Magst du deinen Charakter im Film?
S. M.: Ja, dadurch, dass ich mich mit ihm beschäftigt habe, sehr. Durch ihn habe ich sehr viel über die Guerillas erfahren, und außerdem kann ich jetzt englisch mit kolumbianischem Akzent sprechen.
L.B.D.: Ja, aber Ninni ist ganz anders als ich. Am Anfang konnte ich ihr Verhalten nicht verstehen, mit der Zeit habe ich sie kennen gelernt und erkannt, woher das kam.
Was hast du von dem Drehbuch gehalten, als du es zum ersten Mal gelesen hast?
L.B.D.: Ich mochte es von Anfang an. Ich konnte mir nur nicht vorstellen, die Rolle der Ninni zu spielen. Das war mir ein bisschen fremd.
Worüber geht der Film deiner Meinung nach hauptsächlich?
L.B.D.: Über Eltern, die keine Verantwortung für ihre Kinder übernehmen und ihnen so das Leben erschweren.
