"Falla vackert" ist ein sehr schöner Film über das Mädchen Ninni, das mit ihren pleite gegangenen Eltern und Geschwistern in Schweden lebt. Eines Tages taucht der charmante und gut aussehende Columbianer Ramón auf und verändert sowohl Ninnis Leben, als auch das Leben der Eltern, die beschließen, eine Bank auszurauben...
Der Film fasziniert mit tollen Schauspielern und einer schönen Geschichte, die jedoch etwas zu unglaubwürdig erscheint. Ein Elternpaar raubt eine Bank aus? Naja... Doch liest man schwedische Zeitungen, so weiß man, dass solche Geschehnisse wirklich vorkommen.
Der Zuschauer leidet mit Ninni, die, obwohl sie erst 16 ist, schon viel erwachsener ist als ihre Eltern.
Aber nicht nur die Geschichte ist originell, sondern auch die Art, Spannung zu erzeugen. Der Film fängt mit einer Szene an, in der Ninni ihre Mutter, die sehr unglücklich und kaputt aussieht, interviewt. Solche kleinen "Interviews", teils mit der Mutter, teils mit Ramón und ihr selbst, tauchen immer wieder im Verlauf des Films auf. Am Ende schließt sich der Kreis und man versteht die Antworten auf alle gestellten Fragen.
Ein technisch interessanter Film mit einer originellen, zumal auch traurigen Geschichte, den anzuschauen sich wirklich lohnt!
