Rund ums Kinderfilmfest

Sonntag, 13. Februar
Es lohnt sich auf jeden Fall

„Hab ich ein Glück“, dachte ich mir, als ich die Sillie Suite im achten Stock des Ritz Carlton am Potsdamer Platz betrat. Nur durch Zufall traf ich Julia Kaiser, die sich in diesem Jahr auch um uns Junge Journalisten kümmert. Sie fragte mich ob ich nicht Lust habe bei einem Interview dabei zu sein und kurz darauf traf ich Luis Mandoki und Oscar Torres, deren Film „Innocent Voices“ in diesem Jahr das 14Plus Festival eröffnet.

Überhaupt ist das eine der schönsten Dinge bei der Berlinale, abgesehen davon, dass man Filme sieht die man sonst nie zu Gesicht bekommen würde: Man trifft immer wieder Leute die man aus den Vorjahren kennt. Egal ob Mitglieder der Presse, interessierte Festivalbesucher oder Angestellte der Berlinale. Es gibt so viel zu sehen und man wünscht sich nicht selten an mehreren Orten gleichzeitig zu sein. Da fragt sich manch einer schon, ob er nun auf die Vorführung des Dramas „Hotel Rwanda“ sehen will oder doch lieber beider Pressekonferenz mit Keanu Reeves mühsam einen Platz ergattern will.

Natürlich bekommen wir Jungen Journalisten, davon nur einen Bruchteil mit. Aber trotz der Beschränkung auf das Kinderfilmfest und 14Plus spürt man ein wenig den Glamours der Berlinale. Alleine in diesem Jahr sind Stars wie Robert Carlyle, der schon in dem Kinderfilmfestgewinner „Es gibt nur einen Jimmy Grimble“ von vor vier Jahren mitgespielt hat oder Gillian Anderson, die die meisten von euch wahrscheinlich als Agent Scully aus Akte X kennen werden, mit ihren Filmen vertreten.

Ob nun Stars kommen oder nicht (was meiner Meinung nach eher uninteressant ist). Eins ist sicher. Die Filme werden vorgeführt und allein das ist Grund genug um das Festival auch in diesem Jahr wieder zu besuchen. Und für die denen das Kinderfilmfest und 14Plus bislang unbekannt war: Es lohnt sich auf jeden Fall!

Adam Janisch, 17